FAQ

FAQ

Honig

1. Mein Honig ist kristallisiert bzw. hart geworden, was soll ich tun?

Der Honig kann in ein warmes Wasserbad gestellt werden. Die Temperatur des Wassers sollte jedoch 40°C nicht übersteigen, damit die wertvolle Qualität des Honigs nicht leidet.

 

2. Warum kann flüssiger Honig kristallisieren?

Die meisten flüssigen Honige kristallisieren im Laufe der Zeit aus. Das ist ein natürlicher, physikalischer Vorgang, der keinen Einfluss auf die Qualität und die Güte des Honigs hat. Wie und wie schnell ein Honig auskristallisiert, wird durch seine botanische Herkunft bzw. das Verhältnis der beiden Hauptzuckerarten Fruktose (Fruchtzucker) und Glukose (Traubenzucker) bestimmt. Je höher der Anteil der Glukose (Traubenzucker) ist, desto schneller kristallisiert ein Honig. Optisch ist die Kristallisation als „Zweiteilung“ des Honigs in eine feste, kristallisierte Schicht unten und eine flüssige oben sichtbar. Auskristallisierter Honig kann ohne Probleme in einem warmen Wasserbad (unter 40 °C) wieder verflüssigt werden.

Ebenso wie flüssiger Honig nach und nach auf natürliche Art auskristallisiert, kann sich bei cremigen Honigen oben mit der Zeit eine  dünne, goldbraune, flüssige Schicht bilden. Auch dieser Vorgang ist natürlich und hat keinen Einfluss auf die Güte des Honigs.

 

3. Warum dürfen Kinder unter 1 Jahr keinen Honig konsumieren?

Im Honig können vereinzelt Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum vorkommen. Dieses Bakterium bildet ein Toxin, welches zu einer Erkrankung namens Botulismus führen kann. Allerdings sind diese Sporen nur für Säuglinge bis zu 12 Monaten gefährlich, da das Milieu im Darmsystem von Säuglingen noch nicht so sauer ist wie bei Kindern und Erwachsenen. In einem entsprechend sauren Darm-Milieu kann das Bakterium nicht aktiv werden.

 

4. Wieviel GVO ist im Honig?

Einzelne GVO Pollen von genveränderten Pflanzen können weder in lateinamerikanischen Honigen noch in Honigen anderen Ursprungs ganz ausgeschlossen werden. Bienen werden jedoch in der Regel nicht in Zonen mit intensiver Landwirtschaft gehalten, da es dort wenig Nahrung für sie gibt. Deshalb stellen Imker ihre Bienenkästen eher in Gegenden mit geringer Landwirtschaftsnutzung, also in natürliche Umgebungen. Die meistverbreiteten GVO Pflanzen in Lateinamerika (Soya, Mais und Baumwolle) werden üblicherweise nicht aktiv von Bienen angeflogen, da sie keinen oder nur sehr wenig Nektar abgeben.

Pollen kommen im Honig nur in kleinen Mengen vor, das heisst, in einem 500g Honig-Glas findet man etwa 0.5 g Pollen. Von diesen Pollen stammt wiederum nur ein sehr kleiner Teil von GVO-veränderten Pflanzen, falls es überhaupt solche Pollen im Honig hat. Es ist die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen – oder eben hier die Suche nach dem GVO-Pollen im ohnehin schon geringen Pollengehalt des Honigs. Es ist analytisch nicht möglich, den genauen Pollenanteil im Honig zu bestimmen, da dieser Anteil mehr von der genommenen Probe als von der Analyse abhängt. Die Wissenschaftler der EU sind momentan daran, solche Methoden (sowohl Probenahme als auch Analyse) zu entwickeln.

Schätzungen gehen davon aus, dass der Anteil von Pollen genveränderter Pflanzen an den gesamthaft im südamerikanischen Honig vorhandenen Pollen im tiefen Promillegehalt liegt. Dies bedeutet maximal 1 mg GVO-Pollen pro kg Honig. Dieser Anteil kann jedoch auch sehr viel kleiner sein.

 

 

Softfrüchte - Trockenfrüchte

5. Was sind Softfrüchte ? 

Nachdem unsere Trockenfrüchte mit extra schonen Wasserdampf behandelt worden sind, werden Sie zu Soft Früchten: Sind sind extra weich und besonders saftig! Wer in eine nectaflor Soft-Frucht beisst, spürt den Unterschied.

 

6. Auf den Cranberries sehe ich weisse Punkte, was ist das?

Bei den weissen Punkten handelt es sich um Fruchtzucker. Solche Früchte können ohne weiteres genossen werden.

 

7. Können Reste von Steinen in Trockenfrucht-Produkten sein?

Trotz sorgfältigem Entsteinen und rigoroser Qualitätskontrolle kann es vorkommen, dass Reste von Steinen in den Früchten verbleiben.

 

8. Warum gibt es helle und dunkle Aprikosen?

Aprikosen werden an der Luft schnell braun, sie oxidieren. Dier verhindern wir indem wir unserer Früchte leicht schwefeln, damit sie auch bei Tagestemperatur ihre schöne, hellorange Farbe behalten. Bio Aprikosen werden nicht geschwefelt und werden daher braun.

 

9. Warum sind einige Trockenfrüchte mit pflanzlichem Öl behandelt?

Bestimmte Trockenfrüchte kleben aufgrund des Fruchtsaftes zusammen bei der Lagerung. Wir versetzen diese wenigen Artikel mit einer Kleinstmenge pflanzlichen ausgehärtetem Öl, um das zusammenkleben zu vermeiden.

 

10. Die Früchte haben einen weissen Belag, ist das Schimmel?

Der weisse Belag ist Zucker. Wenn Früchte älter werden, werden sie auch trockener. Während dieses Prozesses kristallisiert der Zucker auf der Oberfläche aus (z.B. Feigen oder Cranberries). Solche Früchte können ohne weiteres genossen werden.

 

11. Was ist der Unterschied zwischen Konservierung und Schwefelung?

Unter Konservierung versteht man die Haltbarmachung von Lebensmitteln durch physikalische (z.B. Erhitzen, Kühlen), chemische (z.B. Zusatz von Konservierungsstoffen, Räuchern) und biologische (z.B. Bildung von Alkohol) Verfahren.
Unter “Konservierung“ versteht man also die Haltbarmachung von Lebensmitteln.

Die Schwefelung ist ein chemisches Konservierungsverfahren, da bei diesem Verfahren der Konservierungsstoff „Schwefeldioxid“ bzw. „Schweflige Säure“ benötigt wird. Der Konservierungsstoff „Schwefeldioxid“ wirkt sowohl antimikrobiell wie auch enzymdeaktivierend.
Zusätzlich dient schweflige Säure auch als Antioxidationsmittel und Farbstabilisator z.B. bei Trockenfrüchten.